Definition Psychotherapie

Was ist Psychotherapie

Psychotherapie heilt psychische Krankheiten und psychisches Leiden, als Folge davon steigert sich die Lebensqualität. Das Wort Psychotherapie kommt aus dem Altgriechischen und leitet sich aus den Wörtern psyche (Seele) und therapeia (Heilung) ab. Psychotherapie bedeutet demnach «Heilung der Seele». Gemäss WHO (World Health Organization) dient die Psychotherapie der Behandlung psychischer Störungen und der Gesundheitsvorsorge und -erhaltung.

Die Psychotherapie basiert auf ethischen Grundsätzen. Die Wirksamkeit von Psychotherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Das Hauptinstrument bei der Psychotherapie ist das Gespräch und somit die Interaktion zwischen Therapeut und Klient. Diese Interaktion kann im klassischen Setting (Therapeut und Klient befinden sich im selben Raum) oder neu im online Setting stattfinden (siehe Online-Psychotherapie).

Wann hilft Psychotherapie

Eine vollständige Heilung oder zumindest eine Reduktion der beeinträchtigenden Symptome wird angestrebt. Die Autonomie in der Lebensführung wird ganz oder mindestens teilweise wieder zurückgewonnen. Psychotherapie versteht sich als Anleitung zur Selbsthilfe, wodurch Klientinnen und Klienten befähigt werden, ihren Alltag sowie Krisen besser zu bewältigen. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Darüber hinaus, kann Psychotherapie oder psychologische Hilfe auch eingesetzt werden, um Menschen dabei zu helfen, Potenziale zu entwickeln. Diese erlauben ihnen, glücklicher, genussfähiger und vielseitiger zu leben.

Im Verlaufe einer Behandlung erhöhen sich durch Psychotherapie:

  • die Möglichkeiten im eigenen Handeln und Erleben
  • die persönliche und soziale Kompetenz
  • die Arbeits- und Beziehungsfähigkeit
  • die psychische Belastbarkeit